Download e-book for kindle: Der depressive Patient und sein Arzt by Prof. Dr. B. Luban-Plozza (auth.), Professor Dr. P.

By Prof. Dr. B. Luban-Plozza (auth.), Professor Dr. P. Kielholz, Professor Dr. W. Pöldinger (eds.)

ISBN-10: 3540110771

ISBN-13: 9783540110774

ISBN-10: 3642931936

ISBN-13: 9783642931932

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K. Knoepfel Endogene Veranlagung, korperliche Erkrankung, korperliche und seelische ErschOpfung konnen zu einem Mangel an bestimmten Neurotransmittoren und zu Depressionen fuhren. Selbst psychisch vollig Gesunde brechen unter Extrembelastungen oft depressiv zusammen, wie Kriege und Konzentrationslager zeigten. Diese chemische Gemeinsamkeit aHer Depressionen erkHirt, warum auch bei neurotischen Depressionen - die vorwiegend psychotherapeutisch zu behandeln sind - auf Antidepressiva nieht verzichtet werden soH.

Die Patienten, die zunachst mit ihren alten Verhaltensmustern reagierten, haben sich jetzt offensichtlich angepaBt. Generell mochte ich jedoch wissen, ob sich dieser ProzeB der Somatisierung iiberhaupt aufhalten laBt? Kielholz: Untersuchungen der WHO, unter anderem in Japan und Teheran, haben ergeben, daB die Somatisierung mit der Urbanisierung parallel verlauft. In einer materialistischen Gesellschaft - es gibt ja kaum andere mehr - nimmt der Trend zum Organischen zu, was auch in einfachen Kulturen festzustellen ist.

1m Stadium des einsamen Kampfens kommt der spater Depressive kaum zum Hausarzt. Sieht man ihn dennoch, eventuell wegen somatischer Beschwerden, dann ist es gut zu wissen, daB er sieh im Grunde geme anlehnt, auch wenn er dies hinter einer abweisenden Fassade ver- stecken mag. Sorgfaltige somatische Un· tersuchung und Gesprache tun ihm gut, selbst wenn er zur eigenen Beruhigung abweisende Bemerkungen macht. Man kann ja bekanntlich Gefuhle der Selbstunsicherheit dadurch abwehren, daB man sich betont sicher, betont autonom und stark gibt.

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Der depressive Patient und sein Arzt by Prof. Dr. B. Luban-Plozza (auth.), Professor Dr. P. Kielholz, Professor Dr. W. Pöldinger (eds.)


by Kenneth
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