Download e-book for kindle: Das Objektive Recht in der Sachsenspiegel-Glosse: Band II by Dr. K. Schilling (auth.)

By Dr. K. Schilling (auth.)

ISBN-10: 3642937799

ISBN-13: 9783642937798

ISBN-10: 3642941796

ISBN-13: 9783642941795

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Es wurde bereits oben gesagt, daß sie trotzdem ein Gesetzgebungsrecht der geistlichen Gewalt anerkennt. Über das Verhältnis der gesetzgeberischen Befugnisse der weltlichen Gewalt zu denen der geistlichen Gewalt spricht sich die Glosse kaum aus. Es erscheint daher angebracht, an dieser Stelle zunächst auf das Verhältnis einzugehen, in dem nach der Glosse die geistliche und die weltliche Gewalt überhaupt zueinander stehen. In der Grundfrage stimmt die Glosse hier mit der Stellungnahme des Sachsenspiegels überein : Kaiser und Papst sind einander koordiniert 3 : "Segge auer du / dat over yslick sine sunderlike gewalt hebbe ...

Deiure gentium § plane. " Die dem Reich in diesen Stellen beigelegte Gesetzgebungsbefugnis ist ausschließlich: Niemand anders als dem Reich gebührt es, Recht zu mehren oder zU mindern. Eine Nachprüfung der in der Glosse angeführten Quellenstellen zeigt, daß diese Anschauung auf die absolute Stellung zurückzuführen ist, die im corpus iuris civilis dem Herrscher beigelegt wird. Von den Zitaten der Glosse sei hierbei nur auf die Eingangsworte der Novelle 143 und auf C. I, 14, I verwiesen 2. Daß die Glosse diesem Einflusse gefolgt ist, ist um so verständlicher, als auch die Glossa ordinaria zum corpus iuris civilis für den princeps ein ausschließliches Gesetzgebungsrecht in Anspruch nimmt.

Im Text und Note 2 a. E. - andecs STENGEL: a. a. O. S. 53 bei Note 1. über die Auffassung des Sachsenspiegels FEHR: a. a. O. S. ) Hier ist nur davon die Rede, wie der königliche und kaiserliche Name erworben werden. Der Glossator hat aber auch darlegen wollen, wie das Reich erworben wird. Den naheliegendsten Anknüpfungspunkt sah er in der Wahl. Darum heißt es zunächst: "sunder dy kore geft en dat ryke / off en doch dy pauwes nummer bestedige". Diese Lösung hat den Glossator aber nicht befriedigt.

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by Michael
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