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By Thomas M. Klapatke

ISBN-10: 3110207451

ISBN-13: 9783110207453

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Eine Infrarot-Einheit kostet weniger als jedes andere Lenksystem. Nach dem Abschuss benötigt der Flugkörper keine Unterstützung seitens der abfeuernden Plattform mehr und lenkt sich selbstständig ins Ziel. Um sich gegen solche wärmesuchenden Lenksysteme zu schützen wurden und werden bereits seit den späten 50er Jahren des letzten Jahrhunderts pyrotechnische Täuschkörper auf der Basis von Schwarzkörperstrahlern (oder besser GraukörperStrahlern) entwickelt. 38 ϫ 10Ϫ23 W s KϪ1). 756 μm k T Ϫ1 Da in der Realität keine echten schwarzen Strahler (für die das Planck-Gesetz gilt, W), sondern eher sogenannte graue Strahler (WЈ) vorliegen, hat man das Verhältnis ε als den Quotienten WЈ/ W definiert, wobei man ε Werte zwischen 0 und 1 (1 ϭ echter schwarzer Strahler) annehmen kann.

5 μm emittieren, wird diese überlagert von selektiver Strahlung der heißen Abgase (CO2, CO, H2O) im Bereich von λ max ϭ 3Ϫ5 μm. Abbildung 40 zeigt die typische IR-Signatur eines Flugzeugs im α- und β-Band. 95 emittiert. Heute werden meist pyrotechnische Mischungen aus Mg und perfluorierten Polymeren (Mg/Teflon/Viton, MTV) eingesetzt, da der hier bei sehr hohen Temperaturen (ca. 85) ein guter IREmitter ist. Der schematische Aufbau eines IR-Täuschkörpers ist in Abbildung 41 gezeigt. Die Hauptreaktion zwischen Mg und Teflon kann wie folgt formuliert werden, wobei m x 2 ist: m Mg ϩ ¿(C2 F4)¿ J 2 MgF2 (l) ϩ m-2 Mg (g) ϩ 2 C ϩ hν Die stark exotherme Reaktion der Bildung von MgF2 erhitzt hierbei den entstehenden Kohlenstoff-Ruß auf ca.

Tabelle 12 zeigt eine Zusammenstellung verschiedener flüssiger Bipropellant-Mischungen. Allerdings gibt es auch hier Bestrebungen, das carcinogene MMH bzw. UDMD durch toxikologisch weniger bedenkliche, aber immer noch hypergole, Substanzen zu ersetzen. Ein möglicher Kandidat ist das von der Fa. MACH I (PA) produzierte 2-Dimethylaminoethylazide (DMAZ): Von den in Tabelle 12 aufgeführten Bipropellant-Mischungen werden praktisch aber nur wenige eingesetzt. Vor allem hat sich LOX/H2 in den cryogenen Haupttriebwerken des zivilen Space-Shuttle und der Ariane V bewährt.

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Chemie der hochenergetischen Materialien by Thomas M. Klapatke


by Anthony
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